Bevor der Frust Dich frisst

Schon mal Frust gehabt am Arbeitsplatz?

Sicherlich!

Wie auch nicht? Arbeit ist Leben und Leben findet nicht nur auf der Sonnenseite statt.

Mal eine Enttäuschung oder unerfüllte Erwartung hier, mal eine dort. Das wirft uns nicht aus der Bahn.

Wenn der Frust sich jedoch festsetzt. Wenn wir dauerhaft keine positiven Aspekte unserer Arbeit erkennen, dann kann uns unsere Frustration innerlich verzehren.

Sie raubt uns unsere Energie, lenkt uns ab und kostet uns Zeit.

Das muss jedoch nicht sein.

Wenn der Frust Dich verrückt macht, Deinen Geist vernebelt und Du das Gefühl hast, die Tage entgleiten Dir, dann kannst Du etwas dagegen tun.

In drei Schritten kannst Du diesen Zustand wenden und die Tage wieder zu fassen zu bekommen.

 

1. Der Weg aus dem Frust beginnt im Hier und Jetzt

Wenn wir frustriert sind, sind wir mit unseren Gedanken oft nicht im gegenwärtigen Moment. Wir wünschen uns in eine bessere Zukunft. Oder, wir hängen mit unseren Gedanken in der Vergangenheit an Dingen, die schief gelaufen sind. An alten Verletzungen oder Fehlschlägen.

Dieses Kopfkino können wir abschalten.

Zwei kurze Übungen, um den gegenwärtigen Moment wahrzunehmen

  1. Konzentriere Dich für zwei Minuten auf Deine Atmung: Wähle eine bequeme Sitzposition. Schließe Deine Augen und spüre wie die Luft durch Deine Nase ein- und ausströmt. Atme ruhig in den Bauch. Wenn Deine Gedanken abwandern, führe sie sanft wieder zurück zu Deiner Atmung.
  2. Konzentriere Dich auf das, was Dich gerade umgibt: Ein Bild, Sonnenstrahlen, Geräusche von der Straße oder den Nachbarbüros / der Werkstatt. Gerüche, Wärme, alles was Du in Deinem Umfeld wahrnehmen kannst. Führe diese Übung für zwei Minuten durch, damit Du mit Deinen Gedanken wieder in die Gegenwart gelangst.

2. Schätze, was Du bereits hast

Nun, nachdem Du mit Deinen Gedanken wieder im Hier und Jetzt bist, konzentriere Dich auf die positiven Aspekte Deines Lebens.

Das muss gar nichts spektakuläres sein. Überlege Dir, welche einfachen und wesentlichen Elemente zu Deinem Leben gehören:

  • genügend Nahrung
  • ausreichend Trinkwasser
  • ein beheiztes Zuhause
  • warme Kleidung
  • Freunde oder Familie
  • Telefon, Internet, Fernsehen

Verbringe 2-3 Minuten damit, die Dinge zu sammeln, für die Du dankbar sein kannst. Würdige und schätze sie.

 

3. Konzentriere Dich darauf, was Du jetzt tun kannst

Du bist jetzt mit Deiner Aufmerksamkeit in der Gegenwart und in einer dankbaren und positiven Stimmungslage. Nun kannst Du daran gehen, die Dinge, die Dich frustrieren zu ändern.

Lass‘ Dich von Fragen leiten:

  1. Was ist der kleinste, mir mögliche Schritt, die Situation zu verändern?
  2. Was kann ich aus dieser frustrierenden Situation lernen?
  3. Welche anderen Wege führen mich zum Ziel?
  4. Brauche ich mehr Zeit, für das was ich mir vorgenommen habe?
  5. Was motiviert mich, um an diesem Punkt durchzuhalten?
  6. Habe ich mich übernommen? Wie könnte ich einen Gang zurück schalten?
  7. Was beruhigt und entspannt mich?

Diese Liste kannst Du nach Bedarf ergänzen.

 

Fazit

Wir denken uns unseren Frust immer selbst aus. Kein anderer Mensch gestaltet unser Kopfkino. Mit diesen 3 Schritten können wir diese eigene Kreation wieder eingrenzen und gleichzeitig konstruktiv an einer positiven Veränderung arbeiten.

 

Wie gehst Du mit Deinem Frust um?

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Zufriedenheit
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